Erben und Vererben von A bis Z

Berliner Testament Ehegatten setzen sich gegenseitig zum Erben ein. Das Vermögen des zuerst Versterbenden geht dann an den Überlebenden. Stirbt dieser auch, geht der Nachlass in der Regel an die gemeinsamen Kinder. Enterbung Entgegen so mancher Drohung ist eine vollständige Enterbung von Kindern oder Ehegatten (fast) nicht möglich. Selbst wenn in einem Testament die gesetzlichen Erben ausgeschlossen werden, steht ihnen ( idR) jedoch noch der Pflichtteil zu. Gesetzliche Erben Wenn der Erblasser Lesen Sie mehr [...]

Das neue internationale Scheidungs- Unterhaltsrecht

Eine Übersicht über die Regelungen der EuEheVO, Rom III VO, EuUntVO & Haager Unterhaltsprotokoll Einleitung Immer mehr deutsche Ehepaare leben (überwiegend) im Ausland, und trennen sich. Gemischte (inter-)nationale Paare leben in Deutschland, und trennen sich - vielleicht geht einer von beiden zurück in sein Heimatland. Aber auch die vielen in Deutschland lebenden Paare mit (ausschließlicher oder auch zusätzlicher) ausländischer Staatsangehörigkeit trennen sich, bleiben hier, ziehen Lesen Sie mehr [...]

Informationen zur Scheidung

Wie und wann kann ich mich Scheiden lassen? Eine Ehe kann grundsätzlich nur durch eine Scheidung beendet  werden. Das gilt auch dann, wenn die Eheleute erst ganz kurz verheiratet sind. Eine Annulierung ist nur in extremen Ausnahmefällen möglich, z.B. wenn der andere Ehegatte über Vorstrafen, voreheliche Kinder oder schwere Krankheiten getäuscht hat oder bei einer Scheinehe. Grundsätzliches Scheiden lassen kann sich nur derjenige, dessen Ehe gescheitert ist. Nach § 1565 BGB ist eine Ehe Lesen Sie mehr [...]

Nachlassstreit – Wenn das Erbe die Famile Spaltet

Bis 2020 werden in Deutschland rund 2,6 Billionen Euro vererbt. Über dem Kampf um die Hinterlassenschaft zerbrechen oft ganze Familien. Dabei geht es nicht immer allein ums Geld. Oft genug kommen im Streit tief sitzende Verletzungen wieder hervor. Ein geliebter Mensch stirbt, und kaum ist er unter der Erde, bricht unter den Hinterbliebenen der große Streit ums Erbe aus. Angeheiratete Partner mischen sich in die Angelegenheiten der betroffenen Familie ein, stacheln ihre Männer und Frauen an, Lesen Sie mehr [...]

Den richtigen, kompetenten Anwalt finden

Setzen Sie bei Ihren Rechtsanliegen auf eine Anwältin, die sich für Sie Zeit nimmt und sich mit Ihren Interessen identifiziert. Nutzen Sie die Möglichkeit einer persönlichen Beratung in Ihrem individuellen Fall. Mit meiner Anwaltskanzlei in Neuwied stehe ich Ihnen kompetent und hilfsbereit zur Verfügung. Als Fachanwältin für Familienrecht besuche ich jährlich mehrere Fortbildungen (bescheinigt vom Deutschen Anwaltsverein) um meinen Wissenstand aktuell zu halten und zu erweitern. Jeder Lesen Sie mehr [...]

Unterhaltsanspruch der Mutter trotz eigener Einkünfte

Setzt die nicht mit dem Kindesvater verheiratete Mutter unmittelbar nach der Geburt des gemeinsamen Kindes ihre berufliche Tätigkeit fort, hat sie dennoch einen Anspruch auf  Betreuungsunterhalt gegenüber dem nichtehelichen Vater. Zusätzlich wird ein Krankenvorsorgeunterhalt in Höhe der Kosten für eine angemessene Krankenversicherung  vom Kindesvater geschuldet. Ein Altersvorsorgeunterhalt wird dagegen nicht geschuldet, denn die Mutter ist während der ersten drei Jahre ab der Geburt des Lesen Sie mehr [...]

Nachträgliche Befristung von Aufstockungsunterhalt

Ein Anspruch auf Aufstockungsunterhalt kann, wenn er nach dem 12.04.2006 durch Urteil oder Vergleich festgelegt und nicht auch zugleich zeitlich befristet wurde, jetzt nur mit dem Hinweis auf die gesetzliche Änderung seit dem 01.01.2008 auch nicht mehr zeitlich befristet werden. Der BGH und auch das OLG Düsseldorf legen in ihrer aktuellen Rechtssprechung eindeutig dar, dass ein Aufstockungsunteraltstitel, der nach dem 12.04.2006 ergangen bzw. vereinbart wurde, und der keine zeitliche Befristung Lesen Sie mehr [...]

Düsseldorfer Tabelle: Neuer Selbstbehalt ab 01.01.2013

Die Düsseldorfer Tabelle wird zum 1. Januar 2013 geändert. Der notwendige Selbstbehalt wird sich für Erwerbstätige, die für Kinder bis zum 21. Lebensjahr unterhaltspflichtig sind, von 950 Euro auf 1.000 Euro erhöhen. Für nicht erwerbstätige Unterhaltsverpflichtete steigt der Selbstbehalt ab 2013 auf 800 Euro. Die Anpassung berücksichtigt damit die Erhöhung von Hartz IV zum 1.1.2013. Ferner werden die Selbstbehalte bei Unterhaltspflichten gegenüber Ehegatten, Mutter oder Vater eines Lesen Sie mehr [...]

Gemeinsames Sorgerecht nichtverheirateter Eltern

Am 28. November 2012 fand im Rechtsausschuss des Bundestages die öffentliche Anhörung von Sachverständigen zum Regierungsentwurf für eine Sorgerechtsreform statt. In Zukunft soll der Vater die Mitsorge auch dann erlangen können, wenn die Mutter dem nicht zustimmt. Nach dem Gesetzentwurf soll zunächst die Kindesmutter das alleinige Sorgerecht haben. Wenn die Mutter das gemeinsame Sorgerecht ablehnt, kann der Vater sich an das Jugendamt wenden, um noch eine Einigung mit der Mutter zu erreichen. Lesen Sie mehr [...]

BGB: §1578b wird u.U. geändert

Die Unterhaltsrechtsreform von 2008 hat mit dem neu geschaffenen § 1578b BGB eine grundsätzlich für alle Unterhaltstatbestände geltende Billigkeitsregelung eingefügt, die nach bestimmten Kriterien eine Herabsetzung oder zeitliche Begrenzung von Unterhaltsansprüchen ermöglicht. Das Vorliegen ehebedingter Nachteile ist eines dieser Billigkeitskriterien. Der neue Paragraph geriet in die Kritik, nachdem einige instanzgerichtliche Entscheidungen über Ehegattenunterhalt ergangen waren. Bedürftige Lesen Sie mehr [...]