Scheidung: Kinder und Eigenheim – Artikelempfehlungen

Die Scheidung zweier Ehepartner ist ein komplexes Thema, welches von vielen Seiten beleuchtet werden muss um eine gütliche Lösung zu finden und beiden Partnern die Möglichkeit zu geben einen guten Abschluss zu finden. Zum Themenkomplex Scheidung, Kinder, Eigenheim geben folgende Artikel interessante Einblicke:

Und was wird aus den Kindern?

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Extrakt: Jede dritte Ehe in wird in Deutschland geschieden. Knapp 20 Prozent aller Kinder wachsen mit nur einem Elternteil auf. Wenn Kinder die Scheidung ihrer Eltern miterleben, reagieren sie oft traurig oder wütend, verstehen nicht, was passiert. Entwicklungspsychologen wissen, dass die kindliche Psyche noch lange leiden kann. Scheidungskinder sind häufiger krank, sie haben ein höheres Risiko für schlechte Schulnoten, ein niedrigeres Selbstwertgefühl, und sie sind häufiger aggressiv.

Psychologische Studien zeigen, dass eine Scheidung der Eltern anhaltende Spuren in Kinderseelen hinterlassen kann. Doch es gibt auch Faktoren, die das Trauma mildern. Der Kurs „Kinder im Blick“ (veranstaltet von der LMU München) hilft Eltern mit der Trennung und auch im Umgang mit ihrem Ex-Partner besser klar zukommen. Wichtig: „Die Kinder müssen das Gefühl haben, dass ihre Eltern ihre Eltern bleiben, auch wenn sie sich trennen. Eltern sollten sich niemals gegenseitig vor ihrem Nachwuchs schlecht machen und auch nicht versuchen, die Kleinen auf eine Seite zu ziehen“.

Einige Studien zeigen auch: Für manche Kinder ist es besser, wenn ihre Eltern sich trennen.

Das letzte Wort hat das Kind

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Extrakt: Beim Sorgerecht kann die Entscheidung vom Kind abhängen: Es kann das gemeinsame Sorgerecht ablehnen. Die subjektive Wahrnehmung des Kindes spielt dabei eine wichtige Rolle. Lehnt ein Kind das von einem Elternteil beantragte gemeinsame Sorgerecht ab, kann das von ausschlaggebender Bedeutung sein. Eine Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts Bremen (Az.: 5 UF 110/16).

Der Rosenkrieg ums Eigenheim

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Extrakt: Wenn die Ehe in die Brüche geht, beginnt oft der Kampf um die gemeinsame Wohnung oder das gemeinsame Haus. Experten empfehlen, trotz der emotionalen Belastung eine gütliche Einigung zu suchen. Oft kommt es zwischen den beiden Partnern auch zu einem Machtkampf um die Immobilie. Da die Immobilie häufig den wesentlichen Gegenstand des ehelichen Vermögens ausmacht hat diese zudem eine große emotionale Bedeutung.

Gut 162.000 Ehen wurden 2016 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes geschieden. Bei einer Eigentumsquote von rund 45 Prozent kann man also davon ausgehen, dass in gut 70.000 Fällen die Paare, die sich zur Scheidung entschlossen haben, vor der Frage stehen, wie sie mit der Eigentumswohnung oder dem Eigenheim umgehen wollen.

Wer die Immobilie behält, behält in der Regel auch die Kinder.“ Meistens trifft das auf die Frau zu.
Weitere Themen: Grundbucheintrag, Miteigentümergemeinschaft, Darlehensvertrag, Vorfälligkeitsentschädigung